Montag, September 23, 2013

Ändert Gott seine Meinungen? | der freie Bürger

Ändert Gott seine Meinungen? | der freie Bürger

Ändert Gott seine Meinungen?

Katholiken bejubeln den neuen Papst: “ermutigende Zeichen” (Alois Glück), “Erneuerungsprozess” (Wir sind Kirche), eine “Revolution, die vom Vatikan ausgeht”(La Stampa, Welt.de, 20.9.13). Gerühmt wird meist der “Stil”, der “neue Ton”, der so anders sei als der seines Vorgängers Ratzinger und Vorvorgängers Wojtyla. Doch alle drei sind bzw. waren angeblich “Stellvertreter Christi” und somit angebliche Stellvertreter Gottes auf Erden. Wenn aber der neue Papst tatsächlich anders spricht und andere Meinungen vertritt als seine Voränger – heißt das, dass auch Gott seine Meinungen und seinen Ton ständig ändert?
Aber es gibt auch kritische Stimmen. Peter Hahne gießt in Bild am Sonntag (22.9.13)Wasser in den Wein und stellt fest, dass “Franziskus keinen Millimeter von der katholischen Lehre abweicht.” Das bestätigt der katholische Kirchenhistoriker Prof. Norbert Lüdecke: “Ich kann keine Revolution erkennen.” Ob der Papst “irgendwie von der amtlichen Position der Kirche … abgerückt” sei? “Nein, das kann ich überhaupt nicht sehen.” http://bit.ly/16TjJp9
Verräterisch ist ein Bild, das Papst Franz selbst verwendet: “Ich sehe die Kirche wie ein Feldlazarett nach einer Schlacht … Man muss die Wunden heilen.”http://bit.ly/1fsUH3R Doch wer hat die “Schlacht” vom Zaun gebrochen? Wer hat ungezählten Menschen körperliche und seelischen Wunden zugefügt? Das war die Kirche selbst mit ihrer Drohbotschaft und mit der Verfolgung Andersdenkender über Jahrhunderte. Ändert sich nun für den zur “ewigen Verdammnis” Verurteilten etwas, wenn man ihm das Urteil in einem etwas netteren Ton verkündet? Verdammnis bleibt Verdammnis. Wenn der Papst dann behauptet: “Die Kirche verurteilt niemanden”http://bit.ly/1faca3n, dann gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder kennt Bergoglio die Lehre seiner eigenen Kirche nicht – oder er lügt. Denn nach wie vor sind Hunderte von Dogmen in Kraft, die Menschen zu “ewiger Hölle” verurteilen, wenn sie auch nur einen Satz aus der Lehre der Kirche nicht glauben. Näheres dazu in dem Buch “Kirchliche Obere verdammen – Gott, der All-Geist nicht”: http://bit.ly/15OoEaV
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Wenn der Papst das anders sieht, landet er selbst in der Hölle. Er fordert zwar einen “Kurswechsel” in der Kirche. Doch wer könnte den vollziehen? Nur er selbst, indem er die grausamen Dogmen und Verfluchungen, denen bereits ungezählte Menschen zum Opfer fielen, außer Kraft setzen würde. Doch davon will er offenbar nichts wissen. Es scheint ihm zu genügen, den Leuten Sand in die Augen zu streuen. Es fallen ja immer noch genügend Zeitgenossen darauf herein. Doch immer mehr erfassen, dass das alles mit Christus und Gott überhaupt nichts zu tun haben kann. Denn Gott hat weder “Meinungen”, noch ändert Er seine Sichtweise. Er ist die ewige Wahrheit und Liebe.

Donnerstag, September 19, 2013

Landtagswahl Bayern: Mann stört sich an Kruzifix - Bayern - Süddeutsche.de

Landtagswahl Bayern: Mann stört sich an Kruzifix - Bayern - Süddeutsche.de
Beeinflusst ein Kruzifix bei der Stimmabgabe? Weil ein Holzkreuz die Wähler womöglich irritiert haben könnte, ficht ein Mann aus Unterhaching bei München nun das Ergebnis der bayerischen Landtagswahl an.

Mittwoch, September 18, 2013

Kommentar Kirche und Staat: Nehmt den Kirchen ihre Pfründen! - taz.de

Kommentar Kirche und Staat: Nehmt den Kirchen ihre Pfründen! - taz.de

Kommentar Kirche und Staat

Nehmt den Kirchen ihre Pfründen!

Die Privilegien von Katholiken und Protestanten gehen an der Realität vorbei. Nur Linke und Piraten fordern den Abbau der kirchlichen Vorrechte.

In der Kritik wegen Geldverschwendung: Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst (Mitte, vorne). Bild: dpa
Was sind schon 460 Millionen Euro? Ein Klacks. 0,14 Prozent des Bundeshaushalts. Andererseits auch eine ganze Menge: zum Beispiel das Zwanzigfache dessen, was das Familienministerium für Projekte gegen Rechtsextremismus zur Verfügung stellt.

Montag, September 16, 2013

Wie unverschämt muss man sein? | hpd

Wie unverschämt muss man sein? | hpd

Kirchliches Arbeitsrecht13.09.2013 · Nr. 16686

Wie unverschämt muss man sein?

Corinna Gekeler, Foto: (c) E. Frerk
Corinna Gekeler, Foto: (c) E. Frerk
BERLIN. (hpd) In diesen Tagen wurde vom Alibri-Verlag das Buch "Loyal dienen" von Corinna Gekeler veröffentlicht. Darin stellt sie die Ergebnisse der im Zuge der Kampagne "Gegen religiöse Diskriminierung am Arbeitsplatz" (GerDiA) gewonnenen Ergebnisse vor. Das Buch zeigt, wer von einer solchen Diskriminierung alles betroffen ist und wie weit die Eingriffe ins Privatleben reichen.
Der hpd sprach mit der Autorin über das Buch.

Die Kirche, ihre Verbrechen und die Hölle auf Erden

Die Kirche, ihre Verbrechen und die Hölle auf Erden
Vorwort:
Die grausame Lehre von einer ewigen Hölle zählt zu den wesentlichen Glaubenssätzen der römisch-katholischen und der vielen evangelischen Kirchen (siehe "Der Theologe Nr. 19": Es gibt keine ewige Hölle). Ihren eigenen Anhängern, die sich an die dafür nötigen Bedingungen der jeweiligen Konfession halten, verspricht die Kirche demgegenüber einen "ewigen Himmel". Dass die Kirche aber - unabhängig von nicht beweisbaren Überlegungen über das Jenseits - schon vielfach die "Hölle auf Erden" bereitete, ist unbestritten.

Aktivisten wollen Kirchenprivilegien abschaffen - Bremen Vermischtes - WESER-KURIER

Aktivisten wollen Kirchenprivilegien abschaffen - Bremen Vermischtes - WESER-KURIER

Mittwoch, September 11, 2013

Vieles in der Bibel ist nicht Gottes Wort: Fälschungen und Widersprüche in der Bibel

Vieles in der Bibel ist nicht Gottes Wort: Fälschungen und Widersprüche in der Bibel
DER THEOLOGE Nr. 8

Wie der Teufel in der Bibel hauste


Glaubt man der Bibel, dann hätte Gott zur Zeit des Mose z. B. Völkermorde und Tieropfer befohlen. Jesus von Nazareth lehrt jedoch: "Liebt eure Feinde; tut wohl denen, die euch hassen" (Lukas 6, 27). Das Opfern von Tieren lehrt er nicht. Stattdessen treibt er die Tierhändler aus dem Tempel hinaus. Ähnlich oder gleich lehrten bereits die Gottespropheten des Alten Testaments. Nach Jeremia hat Gott keine Tieropfer befohlen (z. B. Jeremia 7, 21-23).
Hat sich Gott also geändert? Oder stehen hinter dem Gott der Bibel zwei Götter? Oder mehrere? Warum gibt es so viele Widersprüche in der Bibel? Und woran kann man sich halten?

In ihrem aktuellen Katechismus erklärt die katholische Kirche zu dieser Frage verbindlich: "Das Alte Testament bereitet das Neue vor, während dieses das Alte vollendet. Beide erhellen einander; beide sind Die Bibel ruft vielfach zum Blutvergießen aufwahres Wort Gottes" (Nr. 140).Und die evangelische Kirche hat in ihren Bekenntnisschriften bis heute verbindlich festgelegt: Sowohl das Alte als auch das Neue Testament sind "einzig Richter, Regel und Richtschnur", nach welchen "müssen alle Lehren erkannt und geurteilt werden, ob sie gut oder böse, recht oder unrecht sind" (Konkordienformel aus dem Jahr 1580, Epitome, Summarischer Begriff 3.).
Wenn ein "wahres Wort Gottes" aber nicht übereinstimmt mit einem anderen "wahren Wort Gottes", dann wird dies in den Kirchen damit erklärt, dass Gott sein Denken bzw. sein Verhalten teilweise geändert habe, weswegen das Alte Testament durch das Neue Testament ergänzt worden sei. 
Doch in der Bibel selbst steht geschrieben: "Ich, der HERR, ändere mich nicht." So heißt es im Alten Testament (Maleachi 3, 6). Und im Neuen Testament liest man: "Jesus Christus, gestern, heute und derselbe auch in Ewigkeit" (Hebräer 13, 8). Außerdem widerspricht sich die Bibel auch innerhalb des Alten Testaments und innerhalb des Neuen Testaments, wie nachfolgende Gegenüberstellungen zeigen. Und das Neue Testament erscheint dabei oft nicht "besser" ist als das Alte Testament, und es markiert bei Paulus und seinen Schülern oft sogar einen Niedergang.
Woran soll sich der Leser aber dann halten, wenn er mehr vom Gott der Bibel erfahren will oder an ihn glauben will?

Unbestritten ist: Geändert haben sich die Menschen, welche die Texte der Bibel geschrieben haben. Und man könnte fragen: Wer hat sie jeweils inspiriert? Nur der Schöpfergott, den Jesus "Vater" nannte? Oder auch ein Anderer? Vielleicht der Teufel?
Lesen Sie, vergleichen Sie und entscheiden Sie selbst, wie Sie darüber denken möchten!

Sonntag, September 08, 2013

Großer Nachholbedarf in der katholischen Kirche

Großer Nachholbedarf in der katholischen Kirche
Professorin Dr. Agnes Wuckelt.Foto: Uta Baumeister

Balve. Wie nah agiert die katholische Kirche an der Wirklichkeit, wenn es um die Gleichberechtigung der Geschlechter geht? Zwar ist das „Feindbild Frau“ überholt, doch der Nachholbedarf, Frauen alle Türen zu öffnen, ist in der von Männern dominierten katholischen Kirche noch immer groß.

Großer Nachholbedarf in der katholischen Kirche | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/staedte/balve/grosser-nachholbedarf-in-der-katholischen-kirche-id8410575.html#1511817406

Professorin Dr. Agnes Wuckelt.Foto: Uta Baumeister

Balve. Wie nah agiert die katholische Kirche an der Wirklichkeit, wenn es um die Gleichberechtigung der Geschlechter geht? Zwar ist das „Feindbild Frau“ überholt, doch der Nachholbedarf, Frauen alle Türen zu öffnen, ist in der von Männern dominierten katholischen Kirche noch immer groß.

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Professorin Dr. Agnes Wuckelt.Foto: Uta Baumeister

Balve. Wie nah agiert die katholische Kirche an der Wirklichkeit, wenn es um die Gleichberechtigung der Geschlechter geht? Zwar ist das „Feindbild Frau“ überholt, doch der Nachholbedarf, Frauen alle Türen zu öffnen, ist in der von Männern dominierten katholischen Kirche noch immer groß.

Großer Nachholbedarf in der katholischen Kirche | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
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Professorin Dr. Agnes Wuckelt.Foto: Uta Baumeister

Balve. Wie nah agiert die katholische Kirche an der Wirklichkeit, wenn es um die Gleichberechtigung der Geschlechter geht? Zwar ist das „Feindbild Frau“ überholt, doch der Nachholbedarf, Frauen alle Türen zu öffnen, ist in der von Männern dominierten katholischen Kirche noch immer groß.

Großer Nachholbedarf in der katholischen Kirche | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
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Donnerstag, September 05, 2013

Video "Koalition der Frommen - Wie viel Religion verträgt die Republik?" | ARD Mediathek | Das Erste

Video "Koalition der Frommen - Wie viel Religion verträgt die Republik?" | ARD Mediathek | Das Erste

Sie verweigern ihren Mitarbeitern das Streikrecht - und eine gescheiterte Ehe kann zur augenblicklichen Kündigung führen. Sie fordern das Verbot von unliebsamen Karikaturen und beanspruchen Macht und Einfluss - und vor allem jede Menge Subventionen aus öffentlicher Hand. Die Rede ist von Kirchen und Religionsgemeinschaften. Die Trennung von Kirche und Staat ist im Gesetz festgeschrieben - ebenso wie diese Sonderrechte. Die Kirchen verlieren zunehmend an Mitgliedern, ihre Bindungskraft nimmt rapide ab - ihre Privilegien scheinen ungebrochen. Warum eigentlich? Wie viel Nähe zu Kirche und Glauben verträgt der säkulare Rechtsstaat? Wie viel Respekt, aber auch wie viel Distanz ist geboten? Ist die zweifellos zu schützende Religionsfreiheit ein Privileg ohne Grenzen?

Mittwoch, August 21, 2013

Kirchenvermögen: Das Kreuz mit dem Geld - Bayern - Süddeutsche.de

Kirchenvermögen: Das Kreuz mit dem Geld - Bayern - Süddeutsche.de

Wie reich ist das Erzbistum München und Freising? Es nimmt Hunderte Millionen Euro an Steuer ein, hält 7000 Immobilien und ist an florierenden Unternehmen beteiligt. Beziffern kann es sein Vermögen aber nicht. Noch nicht.
Von Jakob Wetzel

Für das Erzbistum München und Freising ist er eine Herausforderung, dieser Mann in Weiß. Papst Franziskus forderte bereits wenige Tage nach dem Konklave eine "arme Kirche für die Armen". Seither präsentiert er sich selbst als Vorbild: Er verzichtet auf Statussymbole, er lebt im Gästehaus des Vatikans statt im Apostolischen Palast, und im Juni sagte er den Besuch eines Konzertes ab, offenbar genervt vom Hofstaatgehabe der Kurie.....................

Stadt Kempen: Weniger Katholiken gehen in die Kirche

Stadt Kempen: Weniger Katholiken gehen in die Kirche

Samstag, August 10, 2013

Der freie universale Geist ist die Lehre der Gottes- und Nächstenliebe an Mensch, Natur und Tieren

Der freie universale Geist ist die Lehre der Gottes- und Nächstenliebe an Mensch, Natur und Tieren

» Kirchenkritisches  » Kirchliche Obere verdammen ...

Kirchliche Obere verdammen ...

Grafik
Ungezählte Generationen wurden mit der Horrorvorstellung eines angeblich strafenden und grausamen Gottes gequält, der einen Großteil Seiner Kinder in eine ewige Hölle schickt. Auch heute noch verdüstert dieser Alptraum viele Gemüter und macht sie seelisch krank. Vor allem aber: All die über Jahrhunderte angehäuften Bannflüche gegen alles Nicht-Katholische sind bis heute gültiger Bestandteil der katholischen Lehre – und auch Luther lehrte die ewige Verdammnis. „Die ewige Hölle“ droht auch den eigenen Gläubigen, wenn sie auch nur an eines der Dogmen nicht glauben.

kart.: 180 Seiten

Autoren: Dieter Potzel, Matthias Holzbauer

ISBN 978-3-89201-360-0

Inhalt

Sind also auch Sie verdammt? Finden Sie es heraus. Es wird Zeit, dass die Höllenlehre als das entlarvt wird, was sie ist: eine satanische Foltermethode zur Einschüchterung ganzer Völker, erfunden von einer herrschsüchtigen Priesterkaste. Denn eines ist klar: Gott, der die Liebe ist, verdammt niemanden!
12,90 EUR
Produkt-ID: s467de  
incl. 7% USt. zzgl. Versandkost

Donnerstag, August 08, 2013

Bistum Limburg: Cave canem - Inland - FAZ

Bistum Limburg: Cave canem - Inland - FAZ

Cave canem – Wikipedia 

Cave canem ist eine lateinische Warnung (bestehend aus cavere „scheuen“, „sich hüten“ und canis „Hund“) und bedeutet „Hüte dich vor dem Hund ...

Mittwoch, Juli 24, 2013

Zwei Stellvertreter auf dem Weg zur Höllenangst

Zwei Stellvertreter auf dem Weg zur Höllenangst

Benedikt und Franziskus – die Drohbotschafter im Doppelpack

Zwei „Stellvertreter“ auf dem Weg zur Höllenangst
Die Öffentlichkeit ist entzückt: Der „Theologe“ und der „Charismatiker“ schreiben gemeinsam eine Enzyklika: „Lumen fidei“ – das „Licht des Glaubens“. Doch wer das „Lehrschreiben“ bis zum Ende liest (doch wer tut das schon?), der entdeckt statt neuer Erleuchtung nur die alte rußige Dogmenfunzel. Sie starten im Scheinwerferlicht – und landen am Ende doch bei der altbekannten ewigen Verdammnis.

Das „Lehrschreiben“ gerät bei näherem Hinsehen zum Leerschreiben. Die Methode Joseph Ratzingers (des Haupt-Autors) ist rasch durchschaubar: Er reiht in langen Schleifen historische und theologische Allgemeinplätze aneinander, um dann flugs in einem Nebensatz die Lehre des Jesus, des Christus, mit der Kirche gleichzusetzen. Mit einer Kirche, die im Verlauf ihrer Geschichte alles getan hat, um die Lehre des Nazareners in ihr Gegenteil zu verkehren.

„Der Glaube hat eine notwendig kirchliche Gestalt“, schreibt Ratzinger (22), „Der Glaube ... vollzieht sich immer innerhalb der Gemeinschaft der Kirche.“ (39) – und vereinnahmt damit im Vorübergehen den Glauben an Gott für seine Kirche. Doch es kommt gleich noch dicker: „Der Glaube ist keine Privatsache, keine individualistische Auffassung, keine subjektive Meinung“ (22), „Der Glaube ist nicht bloß eine individuelle Option, die im Innersten des Glaubenden geschieht ...“ (39). Doch was gibt es Intimeres, Subjektiveres als die persönliche Glaubensüberzeugung, die sich jeder Mensch in seinem stillen Kämmerlein selbst bildet, bilden darf – und die ihm auch in der Religionsfreiheit der Verfassung garantiert wird? Ratzinger und Bergoglio scheinen gedanklich noch im Mittelalter zu leben, wo es noch lebensgefährlich war, von der Lehre der Kirche abweichende Überzeugungen zu vertreten.

Mit der Religionsfreiheit der Verfassung und mit dem freien Willen des Menschen scheinen die Kirchenoberen tatsächlich gedanklich noch immer auf Kriegsfuß zu stehen. Das zeigt sich wenig später auch dort, wo sie „die Wichtigkeit der Taufe von Kindern“ verteidigen: „Das Kind ist nicht fähig zu einem freien Akt, den Glauben anzunehmen ...“ (43) – bis hierher wir wohl jeder zustimmen, und weiterdenken: Also lassen wir das Kind in Frieden, bis es dazu fähig sein wird. Doch weit gefehlt, lesen wir weiter: „... es kann ihn noch nicht allein bekennen, und eben deshalb bekennen ihn seine Eltern und Paten in seinem Namen“. Damit wird nicht nur der freie Wille de Säuglings missachtet. Er bekommt gleichzeitig nach katholischer Lehre ein „unauslöschbares Prägemal“ in seine Seele, das er nie mehr wieder los wird, sogar wenn er später aus der Kirche austritt. Und bis dahin wird er schön brav für einen Verein zahlen, in den er nie eingetreten ist.

Ratzinger und Bergoglio arbeiten streng nach dem Prinzip der Steigerung. Die Leser erst mal einlullen mit Allgemeinplätzen. Doch das Aufschlussreichste kommt dann gegen Ende: „Da der Glaube einer ist, muss er in seiner ganzen Reinheit und Unversehrtheit bekannt werden. Gerade weil alle Glaubensartikel in Einheit verbunden sind, bedeutet, einen von ihnen zu leugnen, selbst von denen, die weniger wichtig zu sein scheinen, gleichsam dem Ganzen zu schaden. ... Insofern die Einheit des Glaubens die Einheit der Kirche ist, heißt etwas vom Glauben wegnehmen in der Tat etwas von der Wahrheit der Gemeinschaft wegnehmen. ... Den Glauben zu beschädigen bedeutet, der Gemeinschaft mit dem Herrn Schaden zuzufügen.“ (48)

Das klingt wie eine (dreifach wiederholte) Drohung und ist auch eine. Das ist katholisches Dogma in Reinform: Wer der ewigen Hölle entgehen will, der muss alles, aber auch alles glauben, was die Kirche ihm vorgibt. Wer auch nur eines Dogmen bezweifelt, landet in der ewigen Verdammnis. Dem (vielgeschmähten) Zeitgeist folgend, schreiben die beiden Päpste dies zwar nicht ganz so deutlich, wie es in den Lehrsatzsammlungen (etwa in Neuner/Roos: „Der Glaube der Kirche“) nachgelesen werden kann. Aber die Mahnung ist klar: „Deshalb spricht das Lehramt immer in Gehorsam gegenüber dem ursprünglichen Wort, auf das sich der Glaube gründet ...“ (49) Das „ursprüngliche Wort“ des Christus kann das aber nicht sein, der Der lehrte keine ewige Verdammnis, sondern den Gott der Liebe, der in uns wohnt und keines Seiner Kinder auf ewig in eine „Hölle“ schickt. Doch welcher „Herr“ ist dann gemeint, dem man angeblich „Schaden zufügt“, wenn man die katholischen Dogmen in Frage stellt? Wessen Interessen vertreten die angeblichen „Stellvertreter Christi“ dann? Etwa die des Herrn der Unterwelt?

Der Glaube, wie ihn Ratzinger und Bergoglio verstehen, lässt den Gläubigen „teilnehmen am Weg der Kirche, die durch die Geschichte pilgernd unterwegs ist zur Vollendung.“ (22) Doch was für ein Glaube kann das sein? Ein Glaube, der auf einen Weg führt, der durch die Jahrhunderte mit Millionen von Leichen gepflastert ist? Schon die Kreuzfahrer verstanden sich als fromme „Pilger“, die eine bewaffnete „Wallfahrt“ nach Jerusalem durchführten.

Bleibt die Frage: Weshalb legen die Herren in den weißen Soutanen eigentlich soviel Wert auf den „Glauben“? Weil sie im Grunde gar nicht wissen, wie es danach weitergeht? Glauben heißt zunächst Nicht-Wissen. Der Glaube ist doch nur der erste Schritt auf dem Weg zu Gott: Ich halte etwas für wahr und lebe danach, damit der Glaube allmählich zur Gewissheit wird und die Gewissheit zur Tat. Und dieser Weg führt immer über die Selbsterkenntnis zur Gotteserkenntnis. Nur „Glaube, Glaube“ zu rufen, führt noch lange zu keiner Gesinnungs- und Verhaltensänderung im Sinne des Christus, der in jedem von uns lebt.

Interview mit René Brülhart, Direktor der vatikanischen Finanzaufsicht - manager magazin

Interview mit René Brülhart, Direktor der vatikanischen Finanzaufsicht - manager magazin

GELDWÄSCHE
Hat die Finanzaufsicht des Vatikans geschlafen?

Von Ulric Papendick

Neue Enzyklika mit Widerhaken | derfreiebuerger

Neue Enzyklika mit Widerhaken | derfreiebuerger

Pressemitteilung - Freie Christen für die Christen der Bergpredigt
Max-Braun-Straße 2, 97828 Marktheidenfeld, info@freie-christen.com
25.4.2013
____________________________________________________________
Für die Kirche zu gefährlich:
Papst lehnt „gesunden Menschenverstand“ ab
„Herr, befreie uns von der Versuchung des gesunden 
Menschenverstands“. So betete Papst Jorge Bergoglio laut Radio Vatikan*
am 20. April 2013 wörtlich in der Frühmesse im Vatikan. „Damit zeigt der 
Papst sein wahres Gesicht und seine Ziele“, so Dieter Potzel, Sprecher der 
kirchenkritischen Bewegung Freie Christen für den Christus der 
Bergpredigt: „Er will offenbar nicht nur die Katholiken, sondern möglichst 
viele Menschen vom gesunden Menschenverstand befreien – damit die 
Kirche sie dann noch effektiver als bisher manipulieren und für dumm 
verkaufen kann.“
Der freie und unvernebelte Gebrauch seines gesunden 
Menschenverstandes und seiner Vernunft gehört zu den Grundrechten 
des Menschen. Die deutschen Politiker sollten sich daher ernstlich fragen,
ob sie nach derartigen Äußerungen eine solche Kirche weiterhin mit 
Milliardenbeträgen aus Steuergeldern subventionieren können. „Welche 
Aufgaben haben dann für die Kirche eigentlich noch Schulen und 
Universitäten, wenn doch der gesunde Menschenverstand für die Kinder 
und Jugendlichen in Wirklichkeit eine ‚Versuchung’ des Teufels sein soll?“,
so der ehemalige lutherische Pfarrer Dieter Potzel. „Wäre es nach den 
Theologen und Priestern gegangen, dann wäre die Erde heute immer 
noch eine Scheibe“
Dass der Papst nicht erst seit heute so denke, zeige ein Zitat aus einem 
seiner Bücher: „Das Schlimmste, was einem Menschen passieren kann, 
ist, dass er sich von den ‚Irrlichtern’ der Vernunft führen lässt.“ (Welt am 
Sonntag, 14.4.13) „Will der Papst nun etwa eine flächendeckende 
Gehirnwäsche vornehmen?“ fragt Potzel. 

Sonntag, Juli 21, 2013

Kirchenstaat - Religion hat in der Politik nichts verloren | Cicero Online

Kirchenstaat - Religion hat in der Politik nichts verloren | Cicero Online

Religionen erleben gerade so etwas wie eine Renaissance. Doch Religionsfreiheit meint auch und gerade die Freiheit von Religion. Glaube hat in der Politik nichts verloren. Warum wir weniger statt mehr Religion brauchen ..................

Freitag, Juni 28, 2013

Kirchenrecht bleibt leider so, wie es schon immer war: Sicher wie das Amen - taz.de

Kirchenrecht bleibt leider so, wie es schon immer war: Sicher wie das Amen - taz.de
Gerade 40 Sekunden benötigte der Bundestag, um den lästigen Tagesordnungspunkt abzuhandeln. Im Schnellverfahren votierten am frühen Freitagmorgen die wenigen noch im Plenum anwesenden Abgeordneten um 0.26 Uhr ohne Aussprache, aber mit großer Mehrheit dafür, weiterhin das Grundgesetz zu ignorieren. Wenn es um das gute Verhältnis zu den beiden Großkirchen geht, kommt es für die Fraktionen von CDU, CSU, FDP, SPD und Grünen nicht so drauf an. Gemeinsam stimmte die ganz große Koalition gegen einen Gesetzentwurf der Linkspartei, der den Einstieg in den Ausstieg aus den historisch begründeten Staatsleistungen an die Kirchen bedeutet hätte..................................

Staat bezahlt Kirche: Regelungen von Anno 1803 - taz.de

Staat bezahlt Kirche: Regelungen von Anno 1803 - taz.de

Mittwoch, Juni 12, 2013

Die düstere Seite des Christentums - Karlheinz Deschner "Kriminalgeschichte des | Andruck - Das Magazin für Politische Literatur | Deutschlandfunk

Die düstere Seite des Christentums - Karlheinz Deschner "Kriminalgeschichte des | Andruck - Das Magazin für Politische Literatur | Deutschlandfunk

Die düstere Seite des Christentums

Karlheinz Deschner: "Kriminalgeschichte des Christentums. Band 10". Rowohlt Verlag

Von Ingo Petz

Seit 40 Jahren schreibt Karlheinz Deschner seine kirchenkritische "Kriminalgeschichte des Christentums". Nun ist der abschließende zehnte Band erschienen. Darin lässt Deschner seine leidenschaftliche Lust manchmal vermissen.

Samstag, Mai 18, 2013

Distanz zur Kirche : Politik ohne C ist auch okay - Nachrichten Regionales - Düsseldorf - DIE WELT

Distanz zur Kirche : Politik ohne C ist auch okay - Nachrichten Regionales - Düsseldorf - DIE WELT

Politik ohne C ist auch okay

Viele Parteien gehen auf Distanz zur Kirche. Das zeigen die Diskussionen um die stillen Feiertage oder das Kirchenarbeitsrecht. Doch was passiert, wenn das Christliche aus der Politik verschwindet? Von ..........

18.05.2013: »Roter Faden? Sturzbäche von Blut!« (Tageszeitung junge Welt)

18.05.2013: »Roter Faden? Sturzbäche von Blut!« (Tageszeitung junge Welt)

Gespräch mit Gabriele Röwer. Über das Werk des Kirchenkritikers Karlheinz Deschner, den Abschluß seiner »Kriminalgeschichte des Christentums« und seine Prognose für den neuen Papst

Interview: Stefan Huth

..................Das Wort »Kriminalgeschichte« unterstellt so etwas wie Kontinuität – zieht sich kriminelles Handeln tatsächlich wie ein roter Faden durch die Kirchengeschichte?
»Roter Faden«? Deschner würde eher sagen »Sturzbäche von Blut«, ein einziger Blutstrom wälzt sich da durch die Jahrhunderte christlicher Reiche, betrachtet man, wie der Autor dieser »Kriminalgeschichte«, die politikbestimmenden Leitlinien der Kirchenmächtigen, nicht die Proteste jener, die dagegen aufbegehrten, auch unter Einsatz ihres Lebens, später dann als Feigenblatt zur Kaschierung klerikal begangener und abgesegneter Untaten mißbraucht. Und deren sind Legion. Ich zitiere aus jener Nürnberger Rede Deschners: »Hauptsache: mit Gott dem Herrn!… Mit Gott gegen die Heiden, mit Gott gegen die Juden, mit Gott gegen die Langobarden, die Sachsen, die Sarazenen, die Ungarn, die Briten, die Polen; mit Gott gegen die Albigenser, mit Gott gegen die Waldenser, mit Gott gegen die Stedinger, die Hussiten, die Geusen, die Hugenotten, die Bauern; mit Gott gegen die Protestanten, mit Gott gegen die Katholiken, mit Gott vor allem auch gegeneinander, mit Gott in den Ersten Weltkrieg, mit Gott in den Zweiten, mit Gott gewiss auch noch in den dritten; ökumenische Schlachtfeste sondergleichen...«

Mittwoch, April 17, 2013

Unser täglich Geld gib uns heute | Telepolis

Unser täglich Geld gib uns heute | Telepolis

Unser täglich Geld gib uns heute

Patrick Spät 16.04.2013

Die Kirche erhält jedes Jahr eine halbe Milliarde Euro. Mit Demokratie hat das nichts zu tun: Staat und Kirche müssen endlich strikt getrennt werden

Wir müssen die Kirche im Himmel lassen. In weltlichen Gefilden hat sie nichts zu suchen - zumindest nicht im öffentlichen Leben, und schon gar nicht in unserer Staatskasse. Und die Kirche greift kräftig ins Steuersäckel: Allein die katholische und evangelische Kirche erhalten jedes Jahr rund 480 Millionen Euro aus den Klingelbeuteln der Steuerzahler. Schluss damit! ...........................

Montag, April 08, 2013

Arme Kirche, reiche Kirche : Das Domkapitel, die Bettler und viele offene Fragen - Kommentar - Westfälische Nachrichten

Arme Kirche, reiche Kirche : Das Domkapitel, die Bettler und viele offene Fragen - Kommentar - Westfälische Nachrichten

Arme Kirche, reiche Kirche : Das Domkapitel, die Bettler und viele offene Fragen
Bettler dürfen nur vor dem Dom sitzen. Foto: Ralf Emmerich
Das Thema kommt wie gerufen. Papst Franziskus plädiert für eine arme Kirche, und das Domkapitel setzt zwei Bettler vor die Tür der Kathedrale. Aufschrei, Protest, Skandal-Rufe: „Haben die nichts begriffen?“
Von Johannes Loy

Bei differenzierter Betrachtung wird man dem Domkapitel vor allem einen Vorwurf machen können: Dass das Thema mit wenig Fingerspitzengefühl angefasst und unprofessionell in die Öffentlichkeit getragen wurde. So wäre es sicher möglich gewesen, den beiden betroffenen „Bettlern“ besonders in den kalten Wintermonaten eine alternative Bleibe anzubieten.....................

Sonntag, April 07, 2013

Die mühsame Trennung von Staat und Religion - Religion im Blick - Wiener Zeitung Online

Die mühsame Trennung von Staat und Religion - Religion im Blick - Wiener Zeitung Online


Religion im Blick

Die mühsame Trennung von Staat und Religion


Von Heiner Boberski

  • Ein Kulturkampf um echte oder vermeintliche "Kirchenprivilegien" bringt mehr Schaden als Nutzen.

Dr. Heiner Boberski ist Redakteur der "Wiener Zeitung" und Buchautor. Soeben ist sein mit Josef Bruckmoser verfasstes Buch "Weltmacht oder Auslaufmodell - Religionen im 21. Jahrhundert" (Tyrolia Verlag) erschienen.

Dr. Heiner Boberski ist Redakteur der "Wiener Zeitung" und Buchautor. Soeben ist sein mit Josef Bruckmoser verfasstes Buch "Weltmacht oder Auslaufmodell - Religionen im 21. Jahrhundert" (Tyrolia Verlag) erschienen.

Dass es in einer Gesellschaft viele religiöse, viele areligiöse und sehr viele in religiösen Fragen suchende Menschen gibt, ist allgemein bekannt. Je nach ihrem Standort werden diese Menschen mit dem nun aktuellen "Volksbegehren gegen Kirchenprivilegien" und mit Vorstößen, das Konkordat zwischen Österreich und dem Heiligen Stuhl aufzukündigen, sympathisieren oder nicht. Wenn das Ganze aber nicht zu einem mehr Schaden als Nutzen bringenden Kulturkampf ausarten soll, wäre ein sachlicher und nüchterner Zugang zu dieser Thematik hilfreich. Dabei ist zunächst klarzustellen, dass es nicht nur um die christlichen Kirchen, sondern um alle anerkannten Religionsgemeinschaften geht.

Staat und Kirchensteuer: Der Glaube soll nicht an eine steuerliche Verbindung geknüpft sein - Meinung - Tagesspiegel

Staat und Kirchensteuer: Der Glaube soll nicht an eine steuerliche Verbindung geknüpft sein - Meinung - Tagesspiegel

Samstag, April 06, 2013

SPD und Grüne sollen mit Ende der Kirchensteuer werben | WAZ.de

SPD und Grüne sollen mit Ende der Kirchensteuer werben | WAZ.de

SPD und Grüne sollen mit Ende der Kirchensteuer werben
Die Kirchen und ihre Finanzen sorgen immer wieder für Diskussionen.Foto: dpa
Berlin.   Laizisten in den beiden Parteien wollen entsprechende Forderungen in den Programmen für die Bundestagswahl platzieren. Auch die Staatsleistungen wollen sie abschaffen: Derzeit zahlen Bund und Länder rund 460 Millionen Euro pro Jahr. Evangelische Kirche gibt sich gelassen........................................

Freitag, April 05, 2013

Deschners Lebenswerk im MDR-TV

Veröffentlicht am 04.04.2013
Ein Bericht vom 4.4.2013 in "MDR um Elf" über Karlheinz Deschner und sein Lebenswerk '"Kriminalgeschichte des Christentums"

"Heiliger Stuhl" im Vatikan / Papst Bergoglio und Malachias-Weissagung / Papst, 666, Antichrist / Wer war und wer ist Franziskus?

"Heiliger Stuhl" im Vatikan / Papst Bergoglio und Malachias-Weissagung / Papst, 666, Antichrist / Wer war und wer ist Franziskus?

DER THEOLOGE
Nr. 16

Johannes Paul II., Benedikt XVI., "schwarzer Papst" Bergoglio,
der "Heilige Stuhl" und die "Heiligen" 
 Hintergründe zur Bedeutung des Stuhles Petri im Weltgeschehen - Der letzte Papst
 "Wenn ein Katholik mit dem Papst in Rom spricht, dann hat er die Pflicht, sich so zu öffnen als stünde er Gott gegenüber...(Erzbischof Angelo Becciu, Vatikanisches Staatssekretariat; zit. nach L´Osservatore Romano Nr. 23 / 2012)
 "Die Kirche hat kraft ihrer göttlichen Einsetzung die Pflicht, auf das gewissenhafteste das Gut des göttlichen Glaubens unversehrt und vollkommen zu bewahren und beständig mit größtem Eifer über das Heil der Seelen zu wachen. Deshalb muss sie mit peinlicher Sorgfalt alles entfernen und ausmerzen, was gegen den Glauben ist oder dem Seelenheil irgendwie schaden könnte. Somit kommt der Kirche aus der ihr vom göttlichen Urheber übertragenen Machtvollkommenheit nicht nur das Recht zu, sondern sogar die Pflicht, gleich welche Irrlehren nicht nur nicht zu dulden, sondern vielmehr zu verbieten und zu verurteilen, wenn das die Unversehrtheit des Glaubens und das Heil der Seelen fordern." (Aus: Josef Neuner, Heinrich Roos, Der Glaube der Kirche in den Urkunden der Lehrverkündigung (offizielles Lehrbuch der bis heute gültigen Glaubenssätze der römisch-katholischen Kirche), 13. Auflage, Regensburg 1992, Glaubenssatz Nr. 382)
 Der Großinquisitor spricht zu Christus: "Wir haben deine Tat verbessert, und sie auf das Wunder, auf das Geheimnis und auf die Autorität gegründet. Und die Menschen freuten sich, dass sie wieder wie eine Herde geleitet wurden ... Warum bist du denn jetzt gekommen, uns zu stören? ... Wir sind schon seit langer Zeit nicht mehr mit dir im Bunde, sondern mit ihm, schon acht Jahrhunderte lang. Acht Jahrhunderte ist es her, dass wir von ihm das annahmen, was du unwillig zurückwiesest, jene letzte Gabe, die er dir anbot, indem er dir alle Reiche der Erde zeigte: Wir haben von ihm Rom empfangen und das Schwert des Kaisers und haben uns selbst als die Herren der Erde, als ihre einzigen Herren erklärt." (Aus: Fjodor M. Dostojewski (1821-1881), Der Großinquisitor in: Brüder Karamasov)
 "Als [Papst] Paul IV. am 18. August 1559 starb, feierte dies das römische Volk wie ein Volksfest. Der Palast der Inquisition wurde eingeäschert, die Gefangenen befreit, die Marmorstatue des Papstes auf dem Kapitol zerstört. Den mit der Tiara geschmückten Kopf wälzten übermütige Knaben durch die Straßen und warfen ihn in den Tiber."
(Aus: Sonntagsblatt, Evangelische Wochenzeitung für Bayern, 16.8.2009, Nr. 33)
 Jesus von Nazareth betete einst zum "Heiligen Vater" (Johannesevangelium, 17, 11)Doch Er betete dabei zu keinem Menschen, sondern zu Gott. Für Jesus, den Christus, war also der Schöpfergott der "Heilige Vater". Die römisch-katholische Kirche überträgt jedoch diesen Gottesnamen der Bibel auf ihren Papst. Und der oberste Kardinal in Rom überträgt auch den Namen "Christus" auf den Papst. So huldigte der ehemalige Kardinalstaatssekretär Angelo Sodano den Papst im Jahr 2010 mit den Worten: "Frohe Ostern, Heiliger Vater, frohe Ostern, sanftmütiger Christus auf Erden, die Kirche ist mit dir!" (zit. nach Tagesspiegel, 6.4.2010; mehr dazu hier)
Doch Jesus von Nazareth hatte den späteren Betrug um Seine Person voraus gesehen und Seinen Anhängern einige Hinweise gegeben. Z. B.: 
"Ihr sollt euch nicht Rabbi nennen lassen(zum Vergleich: die katholischen Würdenträger werden sogar "Hochwürden", "Exzellenz" und "Eminenz genannt), denn einer ist euer Meister; ihr aber seid alle Brüder. Und ihr sollt niemanden unter euch ´Vater` nennen auf Erden; denn einer ist euer Vater, der im Himmel ist."(Matthäusevangelium, 23, 8-9)
 "Ratzinger und die Seinen leben immer noch im Mittelalter. Das ist keine Verleumdung ... Die große Zeit der katholischen Kirche ist für diese Leute das Mittelalter gewesen ... Was zählt, ist die Tradition. Und die will man erhalten, denn das ist auch eine Machtfrage. Man möchte die Macht - sozusagen die mittelalterliche Macht der Päpste und der römischen Kurie - bewahren. Die Kirche ist wirklich krank. Wenn man da eine Diagnose macht, dann sieht man, dass sich da vieles nicht mehr fügt ... Und Jesus stört tatsächlich in der kirchlichen Landschaft heute. Man kann sich nicht vorstellen, dass er im Petersdom an einer Papstmesse mitwirken würde" (Der bekannte katholische Theologe Hans Küng, zit. nach ntv.de, 9.10.2012)

Bildnachweis: Wikimedia Commons, gemeinfrei - Ein monströses Papstdenkmal im Liebfrauendom zu München schon vor dem Tod Benedikts XVI.

Mittwoch, April 03, 2013

Bischöfe bekommen Dienstwagen, Wohnung und 8000 Euro brutto | WAZ.de

Bischöfe bekommen Dienstwagen, Wohnung und 8000 Euro brutto | WAZ.de

Essen.   Die katholische Kirche macht häufig ein Geheimnis aus der Entlohnung der Bischöfe. Im Prinzip ist aber bekannt, wie viel sie jeden Monat bekommen. Bischöfe verdienen in den Besoldungsgruppen B6 bis B10. Von Fall zu Fall kommen Zulagen hinzu, Dienstwagen und -wohnung. Das Gehalt zahlt der Staat.
Im Februar 2012 stellt der Linken-Abgeordnete Ralf Michalowsky im Landtag eine Anfrage, die fällt mühelos in die Abteilung „Alles, was Sie schon immer wissen wollten ...“ Über das Geld der Kirchen in NRW in diesem Fall, 211 Fragen von unterschiedlichstem Gewicht: Nach dem Grundbesitz fragt der Gladbecker ebenso wie nach den Kosten, die an Amtsgerichten durch Austritte entstehen.

Samstag, März 30, 2013

Die geraubten Kinder der Militärdiktatur | Welt | DW.DE | 27.03.2013

Die geraubten Kinder der Militärdiktatur | Welt | DW.DE | 27.03.2013

28.03.2013: »Es ist dürftig, was Die Linke da vorgelegt hat« (Tageszeitung junge Welt)

28.03.2013: »Es ist dürftig, was Die Linke da vorgelegt hat« (Tageszeitung junge Welt)

»Es ist dürftig, was Die Linke da vorgelegt hat«

Die Kirchen plündern die staatlichen Kassen – dagegen regt sich auch im Bundestag Widerstand. Ein Gespräch mit Carsten Frerk

Interview: Gitta Düperthal
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Carsten Frerk ist Chefredakteur des Humanistischen Pressedienstes (hpd.de). Er ist Autor mehrerer Bücher zu Kirchenfinanzen und Mitglied im Beirat der Giordano-Bruno-Stiftung.
Etwa 480 Millionen Euro fließen jährlich von den Bundesländern an die Kirchen. Landespolitiker verschiedener Parteien fordern, die Verträge zwischen Kirche und Bundesländern zu prüfen. Die sächsische FDP z.B. hat das am Wochenende auf ihrem Parteitag beschlossen. Was soll da genau auf den Prüfstand?

Kirchen : Gysi offen für Systemwechsel bei Kirchensteuer - Nachrichten Newsticker - News3 (DAPD) - DIE WELT

Kirchen : Gysi offen für Systemwechsel bei Kirchensteuer - Nachrichten Newsticker - News3 (DAPD) - DIE WELT

Mittwoch, März 20, 2013

Leitartikel zu Franziskus: Knecht oder Herr? | Der neue Papst - Frankfurter Rundschau

Leitartikel zu Franziskus: Knecht oder Herr? | Der neue Papst - Frankfurter Rundschau


19. MÄRZ 2013

LEITARTIKEL ZU FRANZISKUSKnecht oder Herr?

 Von 

Darf der Papst schweigen? Diese Frage stellt sich jetzt wieder. 
Es wäre ein gewaltiger Schritt, wenn die Kirche damit herausrückte, dass sie keine Werte hat, sondern Folgekosten abwägen muss, um zu vertretbaren Entscheidungen zu kommen.
Als Rolf Hochhuths „Stellvertreter“ 1963 weltweit eine Debatte über die Politik Pius XII. gegenüber dem Nationalsozialismus in Gang setzte, da brachte Fritz J. Raddatz, Lektor des Rowohlt-Verlages, in dem auch Hochhuths Drama erschienen war, einen Band mit dem Titel heraus „Summa iniuria oder durfte der Papst schweigen?“
Man stellt sich diese Frage jetzt wieder. War die argentinische Militärdiktatur zu beschweigen die richtige Haltung für einen hohen Geistlichen des Jesuitenordens? Jedenfalls scheint das Schweigen Bergoglios die Mehrheit der Kardinäle nicht daran gehindert zu haben, ihn zum Papst zu wählen. Von jenen mutigen Bischöfen Argentiniens, die sich der Militärdiktatur öffentlich widersetzten, war keiner jemals auch nur papabile...................................

20.03.2013: Einstieg in Ablösung der Staatsleistungen an Kirchen abgelehnt (neues-deutschland.de)

20.03.2013: Einstieg in Ablösung der Staatsleistungen an Kirchen abgelehnt (neues-deutschland.de)

Einstieg in Ablösung der Staatsleistungen an Kirchen abgelehnt

Keine Mehrheit im Innenausschuss des Bundestags / SPD stimmt erst zu, um dann doch gegen Gesetzentwurf der Linksfraktion zu votieren