Ein Blog über: Glaube, Wahrheit, Natur, Gott, Christus und die Verfolgung von Andersgläubigen.
Mittwoch, September 29, 2010
Dienstag, September 28, 2010
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Universelles Leben - Die Fata Morgana aus Rom
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Sonntag, September 12, 2010
Dienstag, August 31, 2010
Sonntag, August 29, 2010
Donnerstag, August 12, 2010
Universelles Leben - Nachrichten der Urchristen aus Deutschland an Urchristen in der ganzen Welt
Räumt Lohmayer jetzt in seiner Kirche auf?Die katholische Diözese Würzburg hat laut einer Meldung der Provinzzeitung Main-Post jetzt einen neuen „Referenten für Weltanschauungs-, Religions- und Sektenfragen“ ernannt. „Sektenfragen“? Da wird man schon mal stutzig. Heißt das, die Vatikankirche hat mittlerweile selbst eingesehen, dass sie aufgrund der vielen Kirchenaustritte zu einer kleinen Sekte geworden ist? Zu einer Sekte, die sich jetzt dringend selbst beobachten muss, weil ständig neue Verbrechen ihrer Amtsträger ans Tageslicht kommen? Die Vatikankirche war ja viele Jahrhunderte lang eine Großsekte, die sich vom ursprünglichen Christentum abgespalten hat und zu dessen genauem Gegenteil geworden ist. Aber dieser Posten eines Referenten für Sektenfragen ist ja keine ganz neue Einrichtung. Der neue Beauftragte Jürgen Lohmayer folgt nur seinem Vorgänger nach, der offenbar in Rente geht. Doch die Sache hat einen Haken: Diese Beauftragten sollen nicht die eigene Kirche kritisch beleuchten, sondern andere Glaubensgemeinschaften „beobachten“. Wobei man statt „Beobachten“ eigentlich „Verketzern“ sagen müsste. Denn neu ist das tatsächlich nicht. Früher gab es Inquisitoren, die überall auf Ketzersuche gingen und Andersgläubige auf die Scheiterhaufen brachten. Heute arbeitet man mehr mit den Massenmedien, die meist von der Kirche beeinflusst werden, und wirft dann Häme und Verleumdung auf zahlenmäßig kleinere Glaubensgemeinschaften, die sich dagegen nur schwer wehren können. Der Dreck der eigenen Kirche wird also auf andere geworfen. Ein beliebtes und bewährtes Vorgehen seit der Erfindung des Sündenbocks. Nur mit Jesus von Nazareth hat es nichts zu tun. Denn der hat nie Priester oder Pfarrer eingesetzt. Und Er sprach ja in der Bergpredigt davon, dass man zuerst den Balken aus dem eigenen Auge ziehen soll. „Vor der eigenen Tür kehren“, würde man heute sagen. Und da könnte der neue Mann ja wirklich derzeit vieles finden und ergründen. So eine Art Maulwurf in den eigenen Reihen, das wäre vielleicht sogar eine segensreiche Einrichtung, um weitere Verbrechen innerhalb der Kirche zu verhindern. Die staatlichen Behörden wären sicher an weiteren Details interessiert. Solche Aufklärer in eigener Sache wären allen Diözesen nur zu empfehlen. Die Kirche, die hat ihre Macht bisher immer dazu genutzt, ihren eigenen Ruf unter allen Umständen nach außen hin reinzuhalten und statt dessen anderer anzuschwärzen, die sich nichts haben zuschulden kommen lassen. Und die staatlichen Behörden haben dabei oft sogar noch mitgemacht. Auch der neue Mann aus Würzburg wird nur teilweise von der Kirche bezahlt. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an einem sogenannten Stiftungslehrstuhl der katholischen Fakultät der Universität Würzburg. Das beduetet: Die Räumlichkeiten, in denen er arbeitet, und deren Ausstattung werden vom Staat bezahlt, und auch von seinem Gehalt und dem seiner Sekretärin übernimmt der Freistaat Bayern einen Teil. Was aber eine Ausnahme ist. In allen anderen Fällen zahlt der deutsche Staat die theologischen Fakultäten und damit die Ausbildung sämtlicher Theologen für beide großen Kirchen komplett aus dem Steuersäckel. Das ist weit mehr als eine Milliarde Euro pro Jahr. Würde die Kirchen diese und zahlreiche weiteren staatlichen Subventionen nicht erhalten, dann wären sie sicher längst schon zu belanglosen Kleinsekten geworden, nicht zuletzt aufgrund der vielen Kirchenskandale. Wie lautete noch schnell der Spruch des alten Indianers? „Wenn die letzte Reliquie gefälscht, der letzte Skandal vertuscht, die letzte Altarkerze durch das letzte alte Mütterlein ausgeblasen ist, dann werdet auch ihr Priester und Pfarrer merken, wem ihr wirklich gedient habt.“ |
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Mittwoch, Mai 19, 2010
Kein Mensch braucht eine Kirche aus Stein
http://www.das-wort.com/deutsch/kostenlos/5184449d7b11e6f17/index.html?pageNumber=6
Dienstag, Mai 18, 2010
Samstag, Mai 15, 2010
Dienstag, Mai 11, 2010
Universelles Leben - Offener Brief
Offener Briefan Weihbischof em. Helmut BauerHerrn Weihbischof em. 4. Mai 2010 OFFENER BRIEF Werter Herr Bauer, wie wir der Tagespresse entnehmen, haben Sie eingeräumt, in den 60-iger und 70-iger Jahren Ihnen anvertraute Schüler körperlich misshandelt zu haben. Der Presse erklärten Sie, auch wenn Sie sich nicht erinnern könnten, so zweifelten Sie nicht an der Darstellung der Leidtragenden. „Als Erzieher war ich in der damaligen Zeit der Meinung, eine körperliche Züchtigung sei als pädagogische Maßnahme in bestimmten Fällen angebracht. ... Heute muss ich aber zugeben: Aus dem Geiste des Evangeliums hätte ich ... auch schon damals eine solche ... Maßnahme nicht durchführen dürfen. Dieses Vorgehen war falsch und tut mir leid.“ In der Presse wurde Ihnen ob dieser Entschuldigung „Respekt“ bekundet. Wenn Sie aufgrund dieser Vorfälle schon dabei sind, Ihr Leben zu überdenken und Fehler der Vergangenheit soweit wie noch möglich zu bereinigen, so würden auch wir Ihrem Gedächtnis gerne etwas nachhelfen. In den Jahren 1985 und 1988 haben Sie als Dekan von Würzburg-Stadt zwei sogenannte „Klärende Worte“ mit unterzeichnet. Diese waren jedoch alles andere als „klärend“, sondern es wimmelte darin nur so von Unterstellungen, falschen Zitaten, Verdrehungen und Irreführungen – alles nur mit dem einen Ziel, die religiöse Bewegung der Urchristen im Universellen Leben in der Bevölkerung herabzuwürdigen, weil sie Ihrem Bischof und Ihrer Kirche nicht genehm war. Das erste dieser Pamphlete diente zudem gezielt dazu, gegen eine „Gemeinde der Bergpredigt“ Stimmung zu machen, die auf dem Würzburger Heuchelhof errichtet werden sollte. Das Projekt wurde dann auch nach einer massiven kirchlichen Hetzkampagne – unter anderem mit Unterschriftensammlung im Würzburger Dom – tatsächlich verhindert. Als Sie auf die Verdrehungen und Entstellungen im Detail hingewiesen wurden, ließen Sie lediglich bei einer Neuauflage bei den nachgewiesenermaßen falschen Zitaten die Anführungszeichen weg, sodass Sie rechtlich deshalb nicht mehr belangt werden konnten. Sonst geschah bis heute nichts – keine Entschuldigung, keine öffentliche Zurücknahme, nichts. Falls Ihnen diese Vorgänge, so wie die Prügel für Ihre ehemaligen Schüler, ebenfalls entgangen sein sollten, so können Sie sie gerne nachlesen in dem Buch „Der Steinadler und sein Schwefelgeruch – das neue Mittelalter“ (Verlag Das Weisse Pferd), und zwar auf den Seiten 224 f. und 232 f. Es mag ja sein, dass Ihnen die gezielte Desinformation der Bevölkerung mit Hilfe hochgradig lügenhafter Meinungsäußerungen im Rahmen der seit Jahrhunderten – heute in etwas modernerem Gewand – praktizierten Inquisition in der damaligen Zeit „angebracht“ erschienen ist. Oder vielleicht berufen Sie sich auch auf einen „Befehlsnotstand“, der von Ihrem damaligen Bischof Scheele ausging. Wir wissen es nicht. Doch eines steht fest: Dem „Geist des Evangeliums“, den Sie jetzt im Alter offenbar entdeckt haben, entsprach eine solche Vorgehensweise weder damals noch heute. Dazu genügt ein Blick auf das achte Gebot: „Du sollst kein falsches Zeugnis geben wider Deinen Nächsten.“ Sie, Herr Bauer, sind mit schuld daran, dass im Würzburger Raum und darüber hinaus seit Jahrzehnten Mitbürger, die sich nie etwas haben zuschulden kommen lassen, als Außenseiter ausgegrenzt und beschimpft werden, dass noch immer üble Gerüchte über sie umlaufen, dass noch immer in Religionsstunden lügenhafte Meinungsäußerungen über sie verbreitet werden, um auch die kommende Generation damit zu vergiften. Respekt von Zeitungsschreibern, die nicht so genau hinschauen, mag augenblicklich angenehm sein. Respekt vor dem Ewigen, dem wir alle einst gegenüberstehen, würden Sie sich dann erwerben, wenn Sie auch diesen dunklen Fleck aus Ihrer Vergangenheit aufarbeiten und sich öffentlich für Ihr damaliges Fehlverhalten entschuldigen würden. Es grüßen Sie
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Sonntag, Mai 02, 2010
Donnerstag, April 29, 2010
Hat die Kirche die Menschenrechte erfunden?
Von Karl Weiss
Im vergeblichen Versuch, die Katholische Kirche von allen Vorwürfen bezüglich ihrer Handhabung der Fälle von sexuellen und anderen Übergriffen reinzuwaschen, schreibt ein Redakteur der „Süddeutschen“ wohl einen der kuriosesten Artikel, die man dort je gelesen hat. Er versucht mit der Religion die Taten der Kirche zu erklären, aber es geht hier nicht um Religion, es geht um das ganz weltliche Verhalten dieser Kirche.
Die Praxis der Kirche, die von den meisten Fällen sexueller und anderer Übergriffe gegen Kinder (und abhängige junge Jugendliche) sehr wohl wusste, ist es, die zur Empörung über ihre weltliche Organisation führt, nicht die Befürwortung oder nicht der Lehren von Jesus Christus.
Die Kirche hat die Täter praktisch nie der bürgerlichen Justiz ausgeliefert. Sie hat sich damit den Zustand des Staates im Staate angemasst, in dem die weltlichen Gesetze nicht gelten. Die Kirche hat die Anklagen von Kindern und Jugendlichen und von Angehörigen und anderen Helfern der Opfer zuerst immer als „erfunden“ und Diffamierung“ bezeichnet. Sie hat den Opfern mit Prozessen gedroht, wenn sie weiterhin reklamieren. War ein Übergriff nicht mehr zu verheimlichen, so hat sie solche Opfer mit Geldzahlungen und Schweigeverträgen gebunden, um die Fälle nicht an die Öffentlichkeit kommen zu lassen.
Erkannte Kinderschänder in der Priesterrobe hat sie nicht aus dem Verkehr gezogen. Kein einziger Priester wurde bis heute seiner Priesterwürde beraubt oder sogar exkommuniziert wegen Vergewaltigungen von Kindern. Im Gegenteil, die allgemeine Praxis war und ist, die erwiesenermassen nicht mit ihren sexuellen Gelüsten zurechtkommenden Würdenträger andernorts wieder in Priesterstellen einzusetzen und erneut Übergriffe zu ermöglichen.
Unter dem Titel “Tödliche Entschuldigung” behauptet ein gewisser Seibt in der „Süddeutschen“ vom 23. 4. 2010, es sei selbstzerstörerisch für die katholische Kirche, sich zu entschuldigen. Die logische Folgerung, die sich ergibt: Katholische Kirche, bleibe fest, entschuldige dich nicht! Er erklärt, was er meint: Die Kirche beziehe sich auf Gott, nicht auf die Menschen.
Für sie ist das Opfer nach einem sexuellen Übergriff auf ein Kind nichts, das ihr Interesse hat, denn das Opfer ist unschuldig, sein Verhältnis zu Gott ist nicht gestört, sonder das des Täters. Sie muss sich um den Sünder kümmern, den Priester oder Mönch. Das innerkirchliche Strafritual wird abgespult und am Ende erhält der Sünder die Absolution – und damit ist das Geschäft der Kirche erledigt.
Diese Haltung, die Seibt in keiner Weise kritisiert, hätte dazu geführt, dass von aussen gesehen das Vorgehen „nur noch wie Täterschutz oder wie Selbstschutz der Institution Kirche anmutet“. Er schriebt „anmutet“, will heissen, das ist es nicht!
Das ist schon starker Tobak! Einer der Kommentare zu diesem Artikel sagt denn auch:
„"Bizarr" nennt es Seibt, wenn ein kirchlicher Würdenträger sein Bedauern über begangene Verfehlungen ausdrückt, und schiebt auch noch den Vergleich mit Mielkes Verhalten beim Untergang der DDR hinterher - und das ist nun wirklich bizarr. Denn außer dass die beiden Namen mit "Mi" beginnen, wird schwerlich ein Vergleichspunkt zwischen den beiden Fällen zu entdecken sein. Aber verfehlte Vergleiche haben in der Redaktion der SZ schon schlimme Tradition. Seibt hat sich jedenfalls mit diesem Artikel aus der Riege der ohnehin schon wenigen noch ernst zu nehmenden Redakteure der SZ endgültig verabschiedet.“
Doch das ist noch nicht alles Absurde, was uns der Autor zu bieten hat. Nein, er hat noch zwei „Sahnestückchen“ aufgehoben: Zuerst behauptet er, sich beziehend auf einen Artikel in der „Welt“, es sei das „Neue Testament“, also die Bibel gewesen, das „den Schutz der Kinder vor geschlechtlichem Missbrauch in einer Welt verkündigte, die Bedenken gegen erotische Beziehungen mit Kindern nicht kannte; der Schutz der Kinder ist genuin christliche Botschaft“.
Das nun allerdings ist wirklich ein heftiger Trick. Es geht um das Verhalten der Katholischen Kirche. Wenn irgendjemand heute ernsthaft erwägt, aus dieser Kirche auszutreten, so wegen deren Verhalten, nicht wegen der christlichen Botschaft. Das Problem dieser Kirche ist ja gerade, dass sie die christliche Botschaft vor sich herträgt wie eine Monstranz, aber sich kaum je einen Deut um deren Inhalt geschert hat.
Im gesamten Mittelalter, das in ganz Europa von der katholischen Kirche dominiert war, wurden kleine (und jugendliche) Mädchen an ältere Herren (oder manchmal an gar nicht so alte) verkuppelt, zum Teil unter dem Vorwand, die beiden würden später ja heiraten, zum Teil hat die Kirche sogar solche Ehen mit Kindern geschlossen. Jeder hochgestellte Herr, dessen Frau verstorben war, hatte ein Recht auf jungen, knackigen „Nachwuchs“. Bis weit in die Neuzeit hinein hat die Katholische Kirche nicht das geringste daran auszusetzen gehabt, dass die sexuellen Gelüste von „Herren der Gesellschaft“ mit Mädchen in zartem Alter befriedigt wurden, sie hat sich an diesen „Geschäften“ vielmehr aktiv beteiligt, speziell wenn es darum ging, ihre eigene weltliche Macht abzusichern.
Das ist einer der infamen Tricks derer, die nun das Image der Kirche retten wollen: Sie vermischen die Kirche als diesseitige und weltliche Institution mit dem christlichen Glauben, mit der Lehre von Jesus. Nur: Die Fälle sind Legion, in denen die Kirche zwar verkündete, aber das Gegenteil tat als weltliche Institution, und im Grunde wissen dies auch alle.
Am Ende des Artikels versteigt sich Seibt noch ein zweites Mal zu diesem Versuch des Reinwaschens: Die Menschenwürde, so schreibt er, „das war einmal eine christliche Erfindung“. Auf welche Bibelstelle er sich auch immer damit beziehen mag: Das, was wir heute als Menschenwürde definieren und was seinen Ausdruck in der Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen gefunden hat, musste durch die Aufklärung im heftigen Kampf gegen die reaktionären Kräfte erfochten werden, allen voran gegen die Katholische Kirche – und das bin in die jüngste Vergangenheit! Nun im nachhinein in einem Artikel über die Katholische Kirche gewissermassen deren Urheberrecht daran zu reklamieren, das ist denn doch zu viel!
Veröffentlicht: 29. April 2010